Schmierstoffe seit 1936 – ADDINOL Lube Oil GmbH

Seit über 80 Jahren entwickelt und produziert ADDINOL Hochleistungs-Schmierstoffe in Deutschland. Erfahren Sie mehr über unsere Geschichte.

2016

Große Veränderungen zum 80. Jubiläum

Pünktlich zum 80. Firmenjubiläum erfolgt der Spatenstich zur Erweiterung des zentralen Verwaltungsgebäudes am Unternehmenssitz in Leuna. Neben neuen Büroräumlichkeiten mit modernen Arbeitsplätzen werden auch zusätzliche Beratungsräume und eine eigene Tagungsetage mit dem Erweiterungsbau realisiert. Somit können unsere Ingenieure der Anwendungstechnik dem stets steigenden Bedarf nach Schulungen gerecht werden.

Mit den Baumaßnahmen in der Produktion entstehen unter anderem eine weitere vollautomatische Abfüllanlage für ADDINOL Kleingebinde und Kapazitäten für den stark wachsenden Bereich der Spezialschmierstoffe.

Auch die Kleingebinde der Marke ADDINOL erscheinen zum 80. Firmenjubiläum in neuem Gewand. Der moderne Kanister und das glänzende Etikett der 1 Liter-, 4 Liter- und 5 Liter-Gebinde präsentieren sich im frischen Design mit weiterhin unverkennbar prägnanter Farbgebung.

2014

Auf Erfolgskurs – weltweit!

Mit erfahrenen Schmierstoffexperten wächst das weltweite Vertriebsnetzwerk stetig. In Indien wird die ADDINOL Lube Oil India Pvt. Ltd. gegründet. In anderen Ländern blickt ADDINOL bereits auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück. ADDINOL Russland feiert sein zehnjähriges Jubiläum.

Weltweit vertreten mehr als 90 Vertriebspartner die Marke ADDINOL.

2011

ADDINOL feiert Geburtstag!

Vor 75 Jahren erfolgte am 26. Oktober 1936 die Gründung des damaligen Mineralölwerkes Lützkendorf in der Nähe des Chemiestandortes Leuna.

2005 - 2009

ADDINOL baut weiter aus

Dank der wachsenden Nachfrage nach Qualitäts-Schmierstoffen „Made in Germany“ werden die Kapazitäten sowohl in der Produktion als auch im Logistikzentrum erweitert. 2007 erfolgt die feierliche Eröffnung der Produktionsanlagen und des neuen Logistikzentrums. 2009 kommen weitere Tanklager für Fertigerzeugnisse und neue Produktionslinien hinzu.

2002

Weltweiter Expansionskurs

Die Qualität der Hochleistungs-Schmierstoffe aus Leuna setzt sich durch: ADDINOL ist mit Vertriebspartnern auf allen Kontinenten vertreten.

1999

ADDINOL in Leuna

Im Chemiepark Leuna, nur wenige Kilometer vom bisherigen Standort Krumpa Lützkendorf entfernt, wird der Spatenstich für den neuen Unternehmensstandort gesetzt. Ein Jahr später erfolgt der Einzug.

1998

Die ADDINOL Lube Oil GmbH wird in das Handelsregister eingetragen.

1989 - 1990

ADDINOL wird zum Firmennamen

Bereits 1989, im Jahr der Wiedervereinigung, beträgt die Gesamtproduktion des Mineralölwerkes Lützkendorf 800.000 t Mineralölprodukte. Davon entfallen 304.000 t auf den Bereich Schmierstoffe.

1990 erfolgt die Gründung der ADDINOL Mineralöl GmbH Lützkendorf. Damit wird der Name eines der erfolgreichsten Motorenöle des ehemaligen Mineralölwerkes zum Unternehmensnamen. ADDINOL „Additive in Oil“ stand für eine der bekanntesten Marken in der DDR.

1974 - 1976

Neue Geschäftsfelder kommen hinzu

1974 beginnt der Aufbau einer eigenen Additiv-Produktion. 1976 entsteht mit der Entwicklung und Herstellung von Hydrocrackgrundölen eine weitere Kernkompetenz für die Zukunft.

1967

Fertigung nach Kundenwunsch

Eine neue Inline-Blending-Anlage ermöglicht das Mischen von Produkten nach Kundenanforderungen. Ab sofort können 200.000 t zusätzlich pro Jahr gefertigt werden.

1965

Neue Technik für die Forschung

Weitere technische Versuchsanlagen und ein moderner Motoren-Prüfstand gehen in Betrieb.

1960

Aufbau eines wissenschaftlich-technischen Zentrums

In diesem Jahr beginnt der Aufbau eines wissenschaftlich-technischen Zentrums mit ca. 350 Beschäftigten, einer der führenden wissenschaftlichen Einrichtungen für Mineralöle in ganz Europa.

Kernaufgaben des Zentrums sind Forschung, Anwendung sowie Entwicklung nationaler und internationaler Methoden zur praxisnahen Prüfung von Schmierstoffen und zudem eine umfassende instrumentelle Analytik zur Qualitätssicherung.

1951 - 1956

Erweiterung der Kapazitäten

Das Mineralölwerk konzentriert sich ausschließlich auf die Entwicklung und Herstellung von Schmierstoffen und deckt bereits 1955 mit 65.600 t einen Großteil des jährlichen Schmierstoffbedarfs der DDR (150.000 t). 1956 beträgt die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter 3.600, die Kapazität der neuen Schmierölfabrik beläuft sich auf ca. 250.000 t/Jahr.

Inzwischen umfasst das Sortiment eine beachtliche Zahl an unterschiedlichen Produkten und Produktgruppen: Motorenöle, Kompressorenöle, Maschinendestillate und –raffinate, Turbinenöle, Transformatorenöle, Kabelisolieröle, Kabelbedeckungsöle, Achsenöle, Heißdampfzylinderöle, Dunkelöle, Heißwalzenöle.

1949

Führender Schmierstoffhersteller der DDR

Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik wird das Mineralölwerk Lützkendorf volkseigener Betrieb und zum führenden Schmierstoffhersteller in der DDR. Dabei machen Zweitaktöle, die unter anderem für den Trabant benötigt werden, nur einen kleinen Teil der Produktion aus. Das Mineralölwerk fertigte schon damals Motoren- und Getriebeöle nach international gültigen Spezifikationen für Autos „aus dem Westen“.

1945 - 1948

Harte Zeiten und Wiederaufbau

80 % des Mineralsölwerkes sind nach Bombenangriffen zerstört. Trotz der schweren Kriegsschäden wird bereits im Sommer 1945 auf Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht die Produktion wieder aufgenommen. Kurz darauf erfolgt die Auslieferung der ersten Schmierstoffe.

1939 - 1943

Produktionsrekorde und eigenes Labor

Für die Forschung und Entwicklung wird 1939 ein modernes und richtungsweisendes Labor installiert. 1943 werden 111.700 t Rohstoffe verarbeitet. Die Schmierstoffproduktion erzielt einen Rekordumsatz vom 6 Millionen RM.

1936

Das Jahr der Gründung

In Krumpa, ganz in der Nähe unseres heutigen Standortes auf dem traditionsreichen Chemiestandort Leuna, erfolgt der erste Spatenstich für das ehemalige Mineralölwerk Lützkendorf.

Es entsteht eine Fabrik für Kraft- und Schmierstoffe mit geplanten Produktionskapazitäten von 75.000 t Kraftstoffen und 50.000 t Schmierstoffen. Die zur Produktion benötigten Rohstoffe werden zum größten Teil mit dem Syntheseverfahren (Kohleverflüssigung- Fischer-Tropsch-Synthese) aus Kohle gewonnen.