Addinol – eine Erfolgsgeschichte
2011
ADDINOL feiert Geburtstag! Vor 75 Jahren erfolgte am 26. Oktober 1936 die Gründung des damaligen Mineralölwerkes Lützkendorf in der Nähe des Chemiestandortes Leuna.
2009
Baubeginn für erweitertes Tanklager, neue Produktionslinien und neue Lagergebäude.
2007
Feierliche Eröffnung der Produktionsanlagen und des neuen Logistikzentrums.
2005
Beginn des Baues eines neuen bzw. erweiterten Produktions- und Logistikzentrums in Leuna.
2002
ADDINOL ist auf allen Kontinenten vertreten.
2000
Einzug in den neuen Unternehmenssitz in Leuna.
1999
In Leuna, nur wenige Kilometer vom bisherigen Standort Krumpa Lützkendorf entfernt, erfolgt der Spatenstich für den neuen Unternehmenssitz.
1998
Die ADDINOL LUBE OIL GmbH wird in das Handelsregister eingetragen.
1990
Die ADDINOL Mineralöl GmbH Lützkendorf wird gegründet. Damit wird der Name eines der erfolgreichsten Motorenöle des ehemaligen Mineralölwerkes zum Unternehmensnamen. ADDINOL „Additive in Oil“ war eine der bekanntesten Marken der DDR.
1989
Im Jahr der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten beträgt die Gesamtproduktion des Mineralölwerkes 800.000 t Mineralölprodukte. Davon entfallen 304.000 t auf den Bereich Schmierstoffe.
1976
Mit der Entwicklung und Herstellung von Hydrocrackgrundölen entsteht eine weitere Kernkompetenz für die Zukunft.
1974
Startschuss für den Aufbau einer eigenen Additiv-Produktion. Die Konfektionierung der Fertigprodukte wird ausgebaut. Nun können bis zu 1200 1-L-Gebinde in der Stunde abgefüllt werden.
1967
Eine neue Inline-Blending-Anlage ermöglicht das Mischen der Produkte nach Kundenanforderungen. Die Jahreskapazität dieser Anlage beträgt 200.000 t.
1965
Weitere technische Versuchsanlagen (HTA) und ein moderner Motoren-Prüfstand gehen in Betrieb.
1964
Ein neues zentrales Forschungsgebäude wird eingeweiht mit ca. 350 Beschäftigten.
1960
Aufbau eines Wissenschaftlich-technischen Zentrums. Hier wird ausschließlich in der Forschung, Entwicklung und Anwendung gearbeitet. Die Entwicklung nationaler und internationaler Methoden zur praxisnahen Prüfung von Schmierstoffen sowie eine umfassende instrumentelle Analytik zur Qualitätssicherung sind wichtige Bestandteile dieser zentralen Forschungseinrichtung.
1956
Im Zeitraum 1956-1964 wird eine neue Schmierölfabrik einschließlich Industriekraftwerk errichtet. Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter erreicht 3.600, die Kapazität der neuen Schmierölfabrik beläuft sich auf ca. 250.000 t/Jahr.
1955
Das Mineralölwerk Lützkendorf deckt mit 65.600 t einen Großteil des Schmierstoffbedarfs der DDR in Höhe von 150.000 t jährlich.
1951
Syntheseanlagen werden in das Werk Schwarzheide verlagert. Das Mineralölwerk konzentriert sich ausschließlich auf die Entwicklung und Herstellung von Schmierstoffen. In diesem Jahr beginnt die Verarbeitung von Rohöl aus Matzen in Österreich.
1949
Das Mineralölwerk Lützkendorf wird volkseigener Betrieb der DDR.
1945
80 % des Mineralölwerkes sind nach Bombenangriffen zerstört. Doch schon im Juli wird die Arbeit wieder aufgenommen. Kurz darauf erfolgt die Auslieferung der ersten Schmierstoffe. Die Syntheseanlagen werden demontiert und nach Osten abtransportiert. Am 21. Juli wird auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) die industrielle Produktion wieder aufgenommen.
1943
Die Schmierölproduktion erzielt einen Rekordgewinn von 6 Millionen RM.
1940
Alle Anlagenteile der Synthese sind in Betrieb. Die geplanten Produktionskapazitäten belaufen sich auf jährlich 75.000 t Kraftstoffe und 50.000 t Schmierstoffe.
1939
Ein firmeneigenes Labor für betriebliche Forschung wird installiert.
1936
Am 26. Oktober wird das Mineralölwerk Lützkendorf in der Nähe des großen deutschen Chemiestandorts Leuna in Sachsen-Anhalt gegründet. Es entsteht eine Fabrik für Kraft- und Schmierstoffe. Die zur Produktion benötigten Rohstoffe werden zum größten Teil mit dem Syntheseverfahren (Kohleverflüssigung- Fischer-Tropsch-Synthese) aus Kohle gewonnen.

















